Wichtelplausch
Hier können Sie lesen, was Eltern, die einen Wichtelhände-Kurs
besucht haben, darüber schreiben.
Susanna mit Nilo:
"Inzwischen hat Nilo schon einige Gebärden drauf und man merkt, wie stolz er ist, wenn er was mitteilen kann, was wir auch verstehen.
Richtig los ging's so um seinen ersten Geburtstag herum. Das erste Zeichen war HUND. Gestern hat er was Tolles gemacht. Er gebärdete das Licht-Zeichen und zeigte nicht etwa auf die Lampe (wie sonst) sondern auf den Lichtschalter!
Überhaupt ist das ein Aspekt, der mir anfangs gar nicht so klar war am Kommunizieren mit Gebärden. Wir bekommen ja viel mehr davon mit, wie sich Nilos geistige Entwicklung vollzieht, als wenn wir diese Ver- ständigung nicht hätten!
Auf diesem Wege wollen wir einmal DANKE sagen. Du hast unser Leben mit dem Zeigen der Gebärdensprache total bereichert!!! “
Steffi mit Henry:
"Schon während der Schwangerschaft suchte ich vergebens nach einem Babygebärden-Kurs nachdem ich einen Fernsehbericht darüber gesehen hatte. Als mein Sohn 9 Monate alt war, versuchte ich ihm mit Hilfe eines Buches erste Zeichen beizubringen. Zwei Monate später ahmte er die ersten Zeichen für "mehr" und "essen" nach. In dieser Zeit erfuhr ich auch vom Wichtelhände- Kurs in Potsdam. Endlich hatte jemand die "Zeichen der Zeit" erkannt. Nichts wie hin. Live und in Farbe macht das Lernen natürlich viel mehr Spaß. Die Lieder und die Reime waren (auch für uns als Reimmuffel) genau das Richtige. Gut war auch, dass Du für jedes Zeichen Hintergrundwissen vermitteln konntest, so werden wir das Zeichen für Töpfchen nie vergessen. Mein Sohn ist inzwischen 14 Monate alt. Er kann ca. 25 Zeichen (schlafen, essen, trinken, Hund, Vogel, Töpfchen, Licht, Autofahren, Teddy, Apfel, Birne...) sicher und ca. 10 (laut, leise, Pferd...) nicht so sicher. Die Krippenerzieherin war sehr angetan als mein Sohn nach einem Lied "mehr Musik" forderte und sich mitteilen konnte als er müde war. Auch sonst ist das Feedback sehr positiv und viele sagen "ach hätte es das nur zu meiner Zeit schon gegeben". Danke für den tollen Kurs.
Mach weiter so!“
Anja mit Liam:
„Unser kleiner Stern gebärdet nun schon eine Menge. Heute zum Beispiel, hat er beim Spielen aus dem Fenster geschaut und „fliegen“ gebärdet, weil er Vögel beobachtet hat. Das ist für ihn motorisch leichter, als der Vogelschnabel. Kalt ist bei ihm auch voll süß. Am Morgen, schon bevor wir das Kinderzimmerfenster öffnen, beginnt er ganz doll mit den Armen zu zittern und verzieht lustig das Gesicht dazu. Wir haben echt Spaß mit den Gebärden. „Licht“ und „Essen“ konnte er ja schon am Ende des Kurses, spontan fällt mir nun noch „satt“, „Zähne putzen“ und „Musik“ ein. Mal sehen was als nächstes kommt. Wir sind schon gespannt.“
Anne mit Joschua:
„Ich wollt mich mal wieder melden und berichten, dass Joschua nun doch so ganz langsam anfängt das ein oder andere Wort mal nachzuplappern.
Er ist jetzt 20 Monate alt und ich wüsste echt nicht, was ich ohne Deine Gebärden machen würde, weil er so wenig spricht. Inzwischen gibt es immerhin WaWa (Hund), OppeEita (Pferd= Hoppe Reiter), Nane (Banane)... und Anna hat er auch schon gesagt (so heißt seine Cousine und auch ein Mädchen seiner Kita-Gruppe) Er macht aber immer noch viiiiele Gebärden.
Katrin mit Johann-Friedrich:
„Der Beitrag beim rbb ist wirklich ein schöner Beitrag geworden. Und ich kann nur bestätigen, wie toll es für unsere Kids ist. Johann- Friedrichs Lieblingszeichen sind im Moment "Eisenbahn“ und „Musik machen". Sollten die Eltern mal nicht so schnell erkennen was der Kleine will, hilft gerne unsere Große aus und erklärt uns seinen Wunsch.“
Annette mit Carlotta:
„Uns hat der Kurs wirklich viel Spaß gemacht und Carlotta „wichtelt“ ganz eifrig, sie findet vor allem die Gebärde "Keks" toll :) “
Sandra mit Benjamin:
„Die Idee der Babygebärden interessierte mich, seitdem ich davon gehört hatte. Einem kleinen Kind die Möglichkeit zu bieten, sich mitzuteilen bevor es sprechen kann, fand ich bemerkenswert. Als mein Sohn Benjamin anfing, „winke-winke“ zu zeigen, startet ich mit den Babygebärden. Es schien mir der richtige Zeitpunkt zu sein. Benjamin war ungefähr acht Monate alt. „Essen“ und „Trinken“ waren die nächsten Babygebärden. Ich gebe zu, am Anfang ganz schön ehrgeizig gewesen zu sein, sodass ich jede Woche zwei neue Babygebärden in mein Repertoire aufnahm. In den darauffolgenden Wochen führte ich „Baden“, „alle-alle“, „Katze“, „Mama“, „Papa“, „mehr“, „schlafen“ und „Giraffe“ ein. Ich bemühte mich, die Babygebärden sooft wie möglich zu zeigen. Doch als sich nach einigen Wochen der Erfolg nicht so recht einstellen wollte und Benjamin nicht anfing, die Babygebärden zu zeigen, litt die Motivation. Meine Begeisterung für die Idee der Babygebärden war ungebrochen, sodass ich Benjamin und mich für den Kurs „Wichtelhände“ angemeldet habe.
Als wir den Kurs begannen, war er zehn Monate alt. Jeden Vormittag nahm ich mir eine Stunde ganz bewusst Zeit und zeigte ihm alle Babygebärden, die ich bis dahin im Kurs gelernt hatte. Wir schauten uns gemeinsam Bilderbücher an, hörten Kinderlieder oder ich sagte Kinderreime auf. Für mich geriet es schnell in den Hintergrund, ob Benjamin die Babygebärden zeigte oder nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es uns großen Spaß machte.
Schnell brachte der Kurs für mich eine wichtige Erkenntnis: Ich lernte, dass die Babygebärden in erster Linie eine Bereicherung für die Kommunikation mit meinem Kind sind, sowohl verbaler als auch nonverbaler Art. Vorher hätte ich ihm vielleicht nicht so detailreich die Bilder erklärt, die wir uns im Bilderbuch ansahen, wie ich es in Verbindung mit den Babygebärden tat. Anstatt nur Aufzuzählen: „Das ist eine Giraffe, das ist ein Löwe und das ist ein Krokodil“ erklärte ich ihm: „Das ist die Giraffe mit dem lange Hals, das ist der Löwe mit der großen Mähne und das ist das Krokodil mit dem großen Maul und den scharfen Zähnen.“ So kam die Motivation ganz von allein wieder. Darüber hinaus stellte ich fest, dass eine einzelne Babygebärde vielfältige Informationen enthält. Bis ein Kind mit Worten versteht, dass ein Flugzeug ein Objekt ist, das sich mit Flügeln durch die Luft bewegt, erklärt es sich durch eine einzelne Babygebärde nonverbal. Das alles habe ich als große Bereicherung empfunden.
Nach einigen Wochen zeigte Benjamin hin und wieder einige Babygebärden. Der richtig „große“ Durchbruch kam für mich, als ich begriff, dass er die Babygebärde für „Giraffe“ ganz bewusst machte. Das war kurz vor seinem ersten Geburtstag. Er zeigte mir nicht nur, dass er verstanden hatte, dass in dem Buch oder auf seinem Kleiderschrank eine Giraffe zu sehen war, er machte mich auch auf Giraffen aufmerksam, die ich selbst noch nicht wahrgenommen hatte, zum Beispiel auf seinem Lätzchen.
Benjamin ist mittlerweile 13 Monate alt und kontinuierlich kommen in seinen aktiven „Zeichenschatz“ mehr Babygebärden hinzu. Insgesamt sehe ich die Babygebärden als großen Gewinn für uns an. Benjamin hat die Möglichkeit erhalten, mir mitzuteilen, was er sieht und was ihn bewegt. Ich spüre, dass es ihn stolz und selbstbewusst macht, die Kommunikation aktiv mitzugestalten.“
Susanna mit Nilo:
"Inzwischen hat Nilo schon einige Gebärden drauf und man merkt, wie stolz er ist, wenn er was mitteilen kann, was wir auch verstehen.
Richtig los ging's so um seinen ersten Geburtstag herum. Das erste Zeichen war HUND. Gestern hat er was Tolles gemacht. Er gebärdete das Licht-Zeichen und zeigte nicht etwa auf die Lampe (wie sonst) sondern auf den Lichtschalter!
Überhaupt ist das ein Aspekt, der mir anfangs gar nicht so klar war am Kommunizieren mit Gebärden. Wir bekommen ja viel mehr davon mit, wie sich Nilos geistige Entwicklung vollzieht, als wenn wir diese Ver- ständigung nicht hätten!
Auf diesem Wege wollen wir einmal DANKE sagen. Du hast unser Leben mit dem Zeigen der Gebärdensprache total bereichert!!! “
Steffi mit Henry:
"Schon während der Schwangerschaft suchte ich vergebens nach einem Babygebärden-Kurs nachdem ich einen Fernsehbericht darüber gesehen hatte. Als mein Sohn 9 Monate alt war, versuchte ich ihm mit Hilfe eines Buches erste Zeichen beizubringen. Zwei Monate später ahmte er die ersten Zeichen für "mehr" und "essen" nach. In dieser Zeit erfuhr ich auch vom Wichtelhände- Kurs in Potsdam. Endlich hatte jemand die "Zeichen der Zeit" erkannt. Nichts wie hin. Live und in Farbe macht das Lernen natürlich viel mehr Spaß. Die Lieder und die Reime waren (auch für uns als Reimmuffel) genau das Richtige. Gut war auch, dass Du für jedes Zeichen Hintergrundwissen vermitteln konntest, so werden wir das Zeichen für Töpfchen nie vergessen. Mein Sohn ist inzwischen 14 Monate alt. Er kann ca. 25 Zeichen (schlafen, essen, trinken, Hund, Vogel, Töpfchen, Licht, Autofahren, Teddy, Apfel, Birne...) sicher und ca. 10 (laut, leise, Pferd...) nicht so sicher. Die Krippenerzieherin war sehr angetan als mein Sohn nach einem Lied "mehr Musik" forderte und sich mitteilen konnte als er müde war. Auch sonst ist das Feedback sehr positiv und viele sagen "ach hätte es das nur zu meiner Zeit schon gegeben". Danke für den tollen Kurs.
Mach weiter so!“
Anja mit Liam:
„Unser kleiner Stern gebärdet nun schon eine Menge. Heute zum Beispiel, hat er beim Spielen aus dem Fenster geschaut und „fliegen“ gebärdet, weil er Vögel beobachtet hat. Das ist für ihn motorisch leichter, als der Vogelschnabel. Kalt ist bei ihm auch voll süß. Am Morgen, schon bevor wir das Kinderzimmerfenster öffnen, beginnt er ganz doll mit den Armen zu zittern und verzieht lustig das Gesicht dazu. Wir haben echt Spaß mit den Gebärden. „Licht“ und „Essen“ konnte er ja schon am Ende des Kurses, spontan fällt mir nun noch „satt“, „Zähne putzen“ und „Musik“ ein. Mal sehen was als nächstes kommt. Wir sind schon gespannt.“
Anne mit Joschua:
„Ich wollt mich mal wieder melden und berichten, dass Joschua nun doch so ganz langsam anfängt das ein oder andere Wort mal nachzuplappern.
Er ist jetzt 20 Monate alt und ich wüsste echt nicht, was ich ohne Deine Gebärden machen würde, weil er so wenig spricht. Inzwischen gibt es immerhin WaWa (Hund), OppeEita (Pferd= Hoppe Reiter), Nane (Banane)... und Anna hat er auch schon gesagt (so heißt seine Cousine und auch ein Mädchen seiner Kita-Gruppe) Er macht aber immer noch viiiiele Gebärden.
Katrin mit Johann-Friedrich:
„Der Beitrag beim rbb ist wirklich ein schöner Beitrag geworden. Und ich kann nur bestätigen, wie toll es für unsere Kids ist. Johann- Friedrichs Lieblingszeichen sind im Moment "Eisenbahn“ und „Musik machen". Sollten die Eltern mal nicht so schnell erkennen was der Kleine will, hilft gerne unsere Große aus und erklärt uns seinen Wunsch.“
Annette mit Carlotta:
„Uns hat der Kurs wirklich viel Spaß gemacht und Carlotta „wichtelt“ ganz eifrig, sie findet vor allem die Gebärde "Keks" toll :) “
Sandra mit Benjamin:
„Die Idee der Babygebärden interessierte mich, seitdem ich davon gehört hatte. Einem kleinen Kind die Möglichkeit zu bieten, sich mitzuteilen bevor es sprechen kann, fand ich bemerkenswert. Als mein Sohn Benjamin anfing, „winke-winke“ zu zeigen, startet ich mit den Babygebärden. Es schien mir der richtige Zeitpunkt zu sein. Benjamin war ungefähr acht Monate alt. „Essen“ und „Trinken“ waren die nächsten Babygebärden. Ich gebe zu, am Anfang ganz schön ehrgeizig gewesen zu sein, sodass ich jede Woche zwei neue Babygebärden in mein Repertoire aufnahm. In den darauffolgenden Wochen führte ich „Baden“, „alle-alle“, „Katze“, „Mama“, „Papa“, „mehr“, „schlafen“ und „Giraffe“ ein. Ich bemühte mich, die Babygebärden sooft wie möglich zu zeigen. Doch als sich nach einigen Wochen der Erfolg nicht so recht einstellen wollte und Benjamin nicht anfing, die Babygebärden zu zeigen, litt die Motivation. Meine Begeisterung für die Idee der Babygebärden war ungebrochen, sodass ich Benjamin und mich für den Kurs „Wichtelhände“ angemeldet habe.
Als wir den Kurs begannen, war er zehn Monate alt. Jeden Vormittag nahm ich mir eine Stunde ganz bewusst Zeit und zeigte ihm alle Babygebärden, die ich bis dahin im Kurs gelernt hatte. Wir schauten uns gemeinsam Bilderbücher an, hörten Kinderlieder oder ich sagte Kinderreime auf. Für mich geriet es schnell in den Hintergrund, ob Benjamin die Babygebärden zeigte oder nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es uns großen Spaß machte.
Schnell brachte der Kurs für mich eine wichtige Erkenntnis: Ich lernte, dass die Babygebärden in erster Linie eine Bereicherung für die Kommunikation mit meinem Kind sind, sowohl verbaler als auch nonverbaler Art. Vorher hätte ich ihm vielleicht nicht so detailreich die Bilder erklärt, die wir uns im Bilderbuch ansahen, wie ich es in Verbindung mit den Babygebärden tat. Anstatt nur Aufzuzählen: „Das ist eine Giraffe, das ist ein Löwe und das ist ein Krokodil“ erklärte ich ihm: „Das ist die Giraffe mit dem lange Hals, das ist der Löwe mit der großen Mähne und das ist das Krokodil mit dem großen Maul und den scharfen Zähnen.“ So kam die Motivation ganz von allein wieder. Darüber hinaus stellte ich fest, dass eine einzelne Babygebärde vielfältige Informationen enthält. Bis ein Kind mit Worten versteht, dass ein Flugzeug ein Objekt ist, das sich mit Flügeln durch die Luft bewegt, erklärt es sich durch eine einzelne Babygebärde nonverbal. Das alles habe ich als große Bereicherung empfunden.
Nach einigen Wochen zeigte Benjamin hin und wieder einige Babygebärden. Der richtig „große“ Durchbruch kam für mich, als ich begriff, dass er die Babygebärde für „Giraffe“ ganz bewusst machte. Das war kurz vor seinem ersten Geburtstag. Er zeigte mir nicht nur, dass er verstanden hatte, dass in dem Buch oder auf seinem Kleiderschrank eine Giraffe zu sehen war, er machte mich auch auf Giraffen aufmerksam, die ich selbst noch nicht wahrgenommen hatte, zum Beispiel auf seinem Lätzchen.
Benjamin ist mittlerweile 13 Monate alt und kontinuierlich kommen in seinen aktiven „Zeichenschatz“ mehr Babygebärden hinzu. Insgesamt sehe ich die Babygebärden als großen Gewinn für uns an. Benjamin hat die Möglichkeit erhalten, mir mitzuteilen, was er sieht und was ihn bewegt. Ich spüre, dass es ihn stolz und selbstbewusst macht, die Kommunikation aktiv mitzugestalten.“
